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7 gute Gründe, warum uns Singen gut tut und unsere Gesundheit fördert

Aktualisiert: 23. Nov. 2022

Musik, Gesang und rhythmisch-musikalische Bewegungsformen wirken sich positiv auf unsere Gesundheit aus – diese Erfahrung haben die meisten von uns schon selbst gemacht.


Sie wird inzwischen auch durch zahlreiche Studien belegt: Unterschiedlichste Wissenschaftsbereiche beschäftigen sich mit den körperlichen und psychischen Aspekten von Bewegung, Gesang und Musizieren und bestätigen die gesundheitsfördernden Effekte, die dabei entstehen.


Eine ganz besondere Bedeutung hat das gemeinsame Singen für eine gesunde frühkindliche Entwicklung. Musikalische Früherziehung begleitet diese Entwicklung von Anfang an:

Wir bieten Musikkurse für Kinder und Musikkurse für Babys – schon die Allerkleinsten sind bei uns gemeinsam mit ihren Eltern herzlich willkommen.

Ganz wichtig: Um Freude am gemeinsamen Singen haben zu können, kommt es keineswegs auf Perfektion an – ganz im Gegenteil wollen wir das natürliche Erlebnis Stimme und persönliche stimmliche Gestaltungsmöglichkeiten in den Vordergrund stellen. Gemeinsam schaffen wir eine entspannte und unterstützende Atmosphäre, in der sich Eltern wie Kinder wohlfühlen können. Bei uns in der Familienwerkstatt findet jede Stimme Gehör!


Wir haben für Dich sieben gute Gründe recherchiert, warum Singen die Gesundheit und das Wohlbefinden von Babys und Kleinkindern fördert:


1. Singen unterstützt das Immunsystem

Wer regelmäßig singt, stärkt seine Abwehrkräfte – zu dieser Erkenntnis kamen Forscherinnen und Forscher, die Speichelproben von Chormitgliedern vor und nach dem gemeinsamen Singen untersuchten. Die nach dem Gesang entnommenen Proben enthielten eine um bis zu 240 % erhöhte Anzahl an Immunglobulin A, einem Eiweißstoff, der in den Schleimhäuten des menschlichen Körpers gebildet wird und eine wichtige Funktion bei der Abwehr von Krankheitserregern erfüllt.


2. Singen verbessert die Haltung und löst Verspannungen

Beim Singen nehmen wir beinahe von selbst eine bewusstere, aufrechte Körperhaltung ein, um unserer Stimme Ausdruck zu verleihen. Wir kräftigen dabei nicht nur die Muskeln, die für die Funktion der Stimmlippen und der Atmung verantwortlich sind, sondern auch die Muskulatur des Rückens und der Wirbelsäule. Bewusstes Singen lässt uns unseren ganzen Körper als Resonanzraum erfahren – nach dem Singen fühlen wir uns deshalb entspannt wie nach einem sportlichen Training.


3. Singen aktiviert den Kreislauf

Singen ist im positiven Sinn „anstrengend” – es benötigt einigen Energieaufwand, die gesteigerten Anforderungen an unseren Kreislauf zu koordinieren. Beim Chorsingen regulieren wir außerdem unsere Atmung nach dem Rhythmus des Liedes – das führt dazu, dass sich die Herzfrequenz der Singenden synchronisiert und das Herz-Kreislauf-System positiv gefordert wird.


4. Singen fördert bewusstes Atmen

Wenn wir singen, verändert sich unser Atemrhythmus. Wir atmen nicht mehr unbewusst, sondern kontrolliert, und wir stimmen das Ein- und Ausatmen auf die anderen Sängerinnen und Sänger ab, um Tonhöhe, Rhythmus und Lautstärke zu koordinieren. Beim Singen steigt außerdem der Sauerstoffbedarf an – mit der richtigen Atemtechnik erhöhen wir unsere Lungenkapazität und steigern das Wohlbefinden.


5. Singen macht mutig

Gemeinsames Singen hilft, bewusste oder unbewusste Ängste zu lösen – auch schüchterne oder ängstliche Kinder lernen, beim Singen der eigenen Stimme Ausdruck zu verleihen, sich bemerkbar zu machen und Gefühle in einem sicheren und beschützenden Rahmen stimmlich auszudrücken. Mit der Erfahrung, sich ausdrücken zu dürfen und gehört zu werden, steigt das Selbstbewusstsein der Kinder und es fällt leichter, der eigenen Stimme auch in alltäglichen Situationen Gewicht zu verleihen.


6. Singen hilft beim Stressabbau

Singen ist ein perfektes Anti-Stress-Mittel: es entspannt, harmonisiert und beruhigt, löst stressbedingte Verspannungen und lässt Kummer und Ärger verschwinden. Wer regelmäßig singt, ist ausgeglichener und fördert das eigene seelische und körperliche Wohlbefinden.


7. Singen. hellt die Stimmung auf

Schon nach dreißig Minuten Singen schüttet unser Körper verstärkt Endorphine, Serotonin und Oxytocin aus – allesamt Hormone, die die Stimmung heben, Angst reduzieren und das Bindungsgefühl stärken. Singen macht also glücklich – und selbst wenn man einmal nicht so gut drauf ist, kann ein Lied hilfreich sein: Negative Emotionen lassen sich durch Singen wesentlich reduzieren oder sogar „wegsingen”.


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